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      2016                                  

 

Desi Deneva

Biljana Bakaluca

Darko Moraitov

Sofija Grbuloska

 Ivan Ivanovski  

P.A.Sazdovska & S. Sazdovski

Petra Jovanovska

Marija Sotirovska Bogdanovska

Maletin & Marko 

Zoran Iliev - Roger

Vucic Cetkovic

Björn Dämpfling

 

 

26.08. - 09.09.2016
"Trockener Fluss"
Ivan Ivanovski


Krator:
Elena Veljanovska

 

 

 

 

 

 

 


   

   

   

 Inspiration für Ivan Ivanovskis neueste Ausstellung ist die Metapher des trockenen Flusses. Ein trockener Fluss ist wie eine Reminiszenz an sein Leben und seine Dynamik, die wie Echos seiner vergangenen Existenz widerhallen. Obwohl nicht mehr aktiv, bleiben seine Spuren zurück - auf den Boden gedruckt als archäologische Beweise für seine frühere Existenz -und markieren das Gebiet das er einst bedeckte. Um diese Idee und Atmosphäre zu erfassen, nutzt Ivanovski die Interpretationsfreiheit der Rorschachtest und schafft Werke die zugleich abstrakt und figurativ sind.


Das Ziel ist nicht Ereignisse zu malen oder Geschichten zu erzählen, sondern durch suggestive Landschaften beim Betrachter die Möglichkeit, für seine eigene Interpretation zu wecken. Die Kennzeichen seiner Arbeit sind komplexe und vielschichtige Geschichten, für deren Erzählung der Künstler verschiedene Techniken nutzt: Skulptur, Video, Animation, Zeichnen oder Malen.

Ein weiteres Merkmal seiner Arbeit ist die Analyse großer Gruppen und komplexer sozialer Beziehungen. Alle diese Elemente sind in der Ausstellung vertreten, ein besonderer Akzent liegt jedoch auf dem unverständlichen und nicht-repräsentativen. Das spiegelt sich auch im Format der Ausstellung wider, die hauptsächlich aus kleinen Gemälde-Zeichnungen besteht, Zeichnungen, die versuchen einen weiten Horizont zu erfassen - räumlich, aber auch gedanklich. Die Gedanken des Künstlers werden in mehrere Szenen (Frames) der verschiedenen Zyklen „geschreddert“, was es dem Betrachter unmöglicht macht die Erzählungen in einem geschlossenen Ganzen zu erfassen. Und genau wie bei einem trockenen Fluss, sind es Echos eines Lebens, einer Existenz, von der nur noch die Konturen sichtbar sind. Aber diese lassen eine neue Existenz erahnen, eine Neugeburt, weil der trockene Fluss nie ganz verschwindet. Nach jedem schmelzen des Schnees, gibt es eine Möglichkeit, neu zu erscheinen.