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      2015                                  

 

Loves me/Loves me not

Goran Menkov

Doroti Packova

Boriana Pertchinska

Ilija Prokopiev

Elena Alceva

Adabana

Marija Koneska

 Ivanco Taleski

4 Künstler - D in Wedding

Andrea Covic

Snezana Maletin

Sechs Positionen

EARTH effects

 

 

 

29.05. - 12.06.2015
“Proposals for Monuments”

Ivanco Talevski

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

     

 

     

Proposals for Monuments is a collection of drawings, etchings, paintings, and sculpture that catalogue my response to myriad problems and phenomena I struggle to understand daily. Proposing monuments to the most asinine of humanity's actions plainly affirms their absurdity. This idea also relates to the timeworn tradition of the all-powerful decorating and gilding their dysfunction, to further blind the eyes of their commonwealth. These “proposals” have been sourced from sketchbook entries I have made for the past eight months upon my last return to the United States. This work illustrates trivial annoyances to momentous injustices, and is contextualized by my lasting fascination with the Berthold Brecht’s masterfully pointed description of the character in his poem God of War.

 

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Ivanco Taleski sei ein stark traditionell orientierter Künstler, der versucht durch seine Malerei eine Botschaft von seiner Meinung über das Weltgeschehen in die Welt zu senden, berichtete Jovan Balov während eines gemeinsamen Rundganges.

„ Er komponiert, inszeniert und kreiert die Welt in verschiedenen Reihen und benutzt dabei eine bestimmte Auswahl von Symbolik und Symbolen.“ So stelle der Künstler eine Figur mit langer Nase in den Vordergrund, die sich auch als Kopfbedeckung in seinen Werke wiederfindet, „vielleicht um uns an die Saga des Pinocchio zu erinnern, der uns eine Welt voller Lügen präsentiert.“

„In seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit den Lügen dieser Welt gruppiert Ivanco Taleski seine Werke in einen zeitlichen Rahmen – den der Geschichte, Gegenwart und spekuliert mit weitergedachter Lüge in die Zukunft.“

Der in Macedonien geborene Künstler Ivanco Taleski arbeitet als Professor der Malerei in Philadelphia. Als Migrant hat er die verheerende Kraft nationalistischer Lügen in seinem Heimat- und Gastland tief empfunden. Sie Macht keinen Halt vor Ländergrenzen. Aus der Erkenntnis gegenüber dieser in beiden Ländern wahrgenommenen, zangenhaft erscheinenden Umklammerung nationaler Überhöhungen heraus, porträtierte Ivanco Taleski einen „Pinocchios“ mit zwei langen Nasen. Durch seine Werke spricht er von der Absurdität eselhaften Verhaltens, wenn abgenutzte Traditionen durch allmächtiges Vergolden und Verzieren dieser Funktionsstörungen die Zeit überleben, die schon längst untergegangen gehört.

 

Soldiner Kiez Kurier, Matthias von Hoff