Home          Exhibitions          Past Exhibitions          Projects          Artists          Contact          Links            Index

 

      2011                                  

 

Boris Semov

Ira Schneider

Filip Jovanovski

M. Batinic & R. Sebjanic

Robert Pashoski

Drei Sichtweisen

 Pance Velkov

Kachev & Kashavelski

Angela Mujcic

Cristina Artola

Marta N. Grnarova & Zavar

ARCHETYPOLOGY

Dz. Nikocevic & N. Sabovici

 

10.06. - 23.06.2011
"Heilge Orte"
Pance Velkov

     

 

     

     

Pance Velkov

 

"Heilige Orte“
 
Das photographische Werk von Pance Velkov zum Thema “Heilige Orte“ ist eine andere Art über die der Autor seine professionelle Hingebung an die heiligen Orte als Teil des Kulturerbes zeigt. Sein Engagement im langjährigen Schutz des Kulturerbes als Projekt Manager, Edukator und Theoretiker, involviert das Kulturerbe unmittelbar und spontan in der wesentlichen Bedeutung der Kultur und der Zivilisation und baut in seinen Photographien die künstlerische Sensibilität.

In dieser Retrospektive sind sakrale Objekte umfasst, d.h. heilige Orte mit Artefakten, die über ihre Zeit und Bauer erzählen. Die heiligen Orte, die auf die Photographien gezeigt sind, gehören der orthodoxen, katholischen und protestantischen christlichen Tradition, sowie der jüdischen und islamischen Religion.

Das Aussuchen der Heiligen Orte spricht über die zeitliche, territoriale, kulturelle und nationale Grenzenlosigkeit unserer Zivilisation. Das, was die heiligen Orte wirklich als einzigartig bezeichnet, sind der architektonische Bau und die Kunst. Aber das, was den Photographen Pance Velkov beim Aussuchen seines Bildes fasziniert und erhebt, ist die Anwesenheit des Menschen an den heiligen Orten, er sagt: „Die Heiligen Orte existieren nicht weit entfernt von den Menschen, der Mensch ist in denen, deswegen sind sie ein außerordentliches Beispiel des lebendigen Kulturerbes.“ Sein Objektiv ist immer auf dem Mensch und seiner Beziehung zum Sakralen heute, zwischen dem Alten und Neuen, zwischen der Moderne und Tradition, zwischen den unvermeidbaren Konzepten der postmodernen gesellschaftlichen Realität gerichtet.

Wenn man sich die Photographien ansieht und über ihren Inhalt nachdenkt, kommt der Gedanke über ihre Fragilität als „Ziel des menschlichen Strebens nach Macht und Herrschaft“. Jetzt wird auch die Frage gestellt: Können die heiligen Orte mit ihrer Besonderheit auch in der Zeit der Globalisierung fortbestehen oder wird die Globalisierung schaffen sie in einem vereinheitlichten Rahmen zu stellen?

Die neuesten Ereignisse in der Welt zeigen, dass die heiligen Orte immer wieder im Namen der Auflösung der lokalen, regionalen und globalen Konflikten sich opfern lassen, und sie werden oft als Paravent für die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen genutzt und zwar am meisten in den Ländern der sog. „Dritten Welt“.
Das Fortbestehen der Heiligen Orten hängt von uns selbst....                                              
 
Gordana Velkov