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     2005                                  

 

Ben Kamili

 Jasminka Novkovska 

Lena Szankay

Mo Ramakers

Bogoja Angelkoski

Olgica Antovska

Natalia Medebach

Archi Galentz

Dialog: Z.Radevska/N.Trajkovski

Koraljka Kovac

Valbona Atanaskovska-Bona

Philipp Eller

Tanja Tanevska

Sibylle Hoessler

Denis Tenev

Lovro Artukovic

Andy Christ
Giuseppe Madonia

Heiko Daxl & Ingeborg Fülepp
Tim Deussen

 

Jasminka Novkovska

"Die verlorenen Seelen"
Paintings       

Malerei
16.  - 30. November 2005

 

   


Jasminka Novkovska after graduation at the Academy of fine art at the University of Skopje, specialized and obtained a master’s degree during a three year study in Fine art at the National Academy of Fine Art in Sofia, Bulgaria. Last month, she introduced herself before the Skopje audience with her fourth individual exhibition in the Museum of Contemporary Art in Skopje. The title of the exhibition “Lost souls” in fact, unite themes on globalization as a main actual motivation, on her canvases. The domination of the political provocation on her paintings was a professional pretext, the critics on her previous exhibition in Sofia, in july-where the main paintings were also exhibited in Skopje, to be titled such as “the Macedonian painter against USA politics with the exhibition” or “the Macedonian painter liberates the Balkan ghosts”.....

 

         

 

         

Jasminka Novkovska

 

The global culture and the local culture are in conflict today. It doesn’t exist anymore the cultural understanding among the nations, as Goce Delcev put it.
Although, the thematisation of the globalization for me personally is much more a way to express my personal protest for all that has been happening in the last few years. The Balkan has always been considered conservative, I don’t think an ordinary American is less conservative or less limited, however. The protest against globalization in my personal experience means maintaining of the personal feeling, or maintaining of my individuality. I think that I can live here nicely in spite of the advertisements for the commercialized nice life of the western society. Money can really spell ruin.
                                                                                                       Jasminka Novkovska

 

         


         

 


nach ihrem diplom an der universität bildender künste in skopje, mazedonien, machte jasminka novkovska 2002 ihren meisterschüler an der nationalen akademie für bildende kunst in sofia, bulgarien. ihre magisterausstellung 2002 dort hieß: "the lost souls" - die verlorenen seelen.

der titel, die bedeutung an sich, fasst eigentlich das zusammen, womit sich jasminka beschäftigt
und woher ihre schöpferische motivation entspringt. kritisch blickt sie auf politische und kulturelle
themen wie globalisierung und moderne malerei, um kritik als politische provokation oder
mittels sexuell erotischer anspielungen durch ihre malerei auszudrücken.

         

 

         

 

 „Ich verstehe die Welt als ein Feld, auf dem sich die Nationen ausschließlich über die Kultur messen...“

Goce Delcev

mazedonischer Revolutionär aus dem 19.Jhdt

 

...die USA jedoch veranlassen die Welt, sich ausschließlich auf einem Feld des ökonomischen Wettbewerbs zu bewähren. Der starke Einfluss der USA am Globalisierungsprozess zerstört seit Jahrhunderten weltweit kulturelles und historisches Erbe. Um global für sich Kontrolle und Profit zu sichern, werden nationale wie auch individuelle Identitäten aufgelöst. Jeder wird zu einem Teil der internationalen Handelskonditionen.

Die Fakten zeigen deutlich, wie die Politik mit den Mitteln der Intrige, der Gehirnwäsche und der Massenmanipulation ihr Verlangen nach Macht, Profit und Einfluss stillt. Es bleibt kein Raum für geistige und spirituelle Entwicklungen.

Stattdessen nehmen wir mit der Ersatzreligion des Konsums stetig anwachsende Kriminalität, Gewalt, Prostitution, Drogenmissbrauch, sexuelle Perversionen, Zerstörung familiärer Strukturen und ausgeprägt egoistisches Verhalten in Kauf und nähern uns damit dem Niveau des Verhaltens von Affen an. Die Degeneration der Kulturen endet im Prototyp des Amerikaners.

Ein Graffiti auf einer Toilette in Hollywood meint:

„people here have become the people they’re pretending to be“

 

Hollywoodfilme gestalten einen Filmtyp, der keine andere Kultur neben sich erträgt. Es gibt nur noch ein Format, die „commercials“, gefüllt mit Pornografie und Gewalt -
das Interesse am Profit entscheidet.

Der große Fortschritt in Wissenschaft und Technik wird von der Abwertung der Moral und Spiritualtat begleitet, ausgleichend dazu wenden sich die Interessen immer mehr dem materiellen Wohlstand zu. Menschliche Kontakte sind von Egoismus und Entfremdung geprägt in einem System der verlorenen menschlichen Werte. 

Jasminka Novkovska

Übersetzt aus dem Englischen von Claudia Triebe