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     2005                                  

 

 Ben Kamili 

Jasminka Novkovska

Lena Szankay

Mo Ramakers

Bogoja Angelkoski

Olgica Antovska

Natalia Medebach

Archi Galentz

Dialog: Z.Radevska/N.Trajkovski

Koraljka Kovac

Valbona Atanaskovska-Bona

Philipp Eller

Tanja Tanevska

Sibylle Hoessler

Denis Tenev

Lovro Artukovic

Andy Christ
Giuseppe Madonia

Heiko Daxl & Ingeborg Fülepp
Tim Deussen

 

09.12.2005 - 20.01.2005

Ben Kamili

"Stadtlandschaften und andere..."

http://www.epserbos.demon.nl/

 

 

         

die ferne so nah

ben shaban kamili ist ein maler, der sich in der ganzen welt zu hause fühlen kann. mühelos spricht er einige europäische sprachen, akzent- und fehlerfrei. er bewegt sich ohne schwierigkeiten in jeder gesellschaft, kennt ihre sitten und ihre gebräuche, ihre kunst, vor allem aber, natürlich- die malerei der völker. genau so selbstverständlich malt er weit von einander liegende motive in verschiedenen ländern: ansichten von hamburg, new york, athen, berlin, großformatig angelegt und sehr detailliert gemalt, wechseln mit stränden von sylt und landschaften von mazedonien. das oeuvre umfasst auch stillleben, interieurs, portraits, in für eine sparte festzulegen wäre nicht möglich.

           

Ben Kamili

 

der künstler kamili hat aber seine wurzeln im kosovo, und wenn er seine mazedonische heimat malt, ist da eine unsichere, lyrische liebe zu sehen; weiße frühlingsblumen blühen am dornbusch und in der ferne dämmern die konturen der „burg“, das wahrzeichen seines dorfes. die beschwörung der vergangenheit, die er so weit hinter sich ließ, tritt uns noch einmal vor augen: blau dämmernde fernen, grüne wiesen vor hohen bergen. die weite seiner heimat hat der maler später auf seine städtebilder übertragen, ob berlin, new york oder athen, wir sehen sofort wie groß die metropolen sind, es weht uns ein hauch von ferne an. weite reisen in ferne länder unternimmt ben kamili gern und oft, das fernweh findet in seinen bildern ein ausdruck, seine werke sind empfindungen des langen, gewundenen weges zur “burg“, den er im geiste immer noch einmal geht, und den er in erinnerung daran gemalt hat.

klaus fußmann

 

     

 

    

Photo: Jovan Balov